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Didaktik - Bestimmung der Inhalte

Lernen soll moderner werden und E-Learning mit Gamification stellt dazu eine tolle Möglichkeit dar. Doch was genau sollen die Module enthalten und was nicht? Die Bestimmung der wirklich wichtigen Inhalte ist gar nicht so einfach und erfordert viel Nachdenken. Genau dieser Prozess ist unter dem aus der Pädagogik stammenden Begriff Didaktik bekannt. Denn die besten Gamification-Elemente und die modernsten Formen vom E-Learning sind nur dann wirklich sinnvoll, wenn ein guter Inhalt vermittelt wird.

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Wichtige Inhalte der Reihe nach

Allerdings umfasst Didaktik noch mehr als nur die reine Frage nach dem Inhalt der Lernmodule. Vielmehr meint der aus dem griechischen stammende Begriff lehren, unterrichten und auch gelehrt und unterrichtet werden. Die oftmals komplexen didaktischen Modelle beinhalten daher Theorien, was genau zu vermitteln ist und wie die Inhalte auszuwählen sind. Lernprozesse sollen gesteuert und die Psychologie will dabei nicht vergessen werden. Das klingt im ersten Moment kompliziert, doch die Didaktik ist einfach wichtig, damit die wichtigsten Lerninhalte in einer passenden Reihenfolge vermittelt werden. In der praktischen Umsetzung bei Gamification und beim E-Learning erfordert das schon einige Überlegungen. Denn die Darstellung durch moderne Formen, Spielelemente und interaktive Module ist beim Lernen noch nicht alles. Vielmehr muss das zu vermittelnde Wissen auch auf die Zielgruppe angepasst sein. Zusammen mit den Theorien der Methodik sorgt die Didaktik daher für den richtigen Ansatz und sortiert den Unterricht. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Präsenzunterricht oder um elektronischen Unterricht beim E-Learning handelt.

Warum Didaktik noch immer wichtig ist

Didaktik spricht davon, was genau beim Lehren zu vermitteln ist, während die genaue Art der Vermittlung der Lerninhalte in den Bereich der Methodik fällt. Die Auswahl der Lerninhalte ist dabei sicherlich genauso wichtig wie die Art zu deren Vermittlung. Das Ganze ist natürlich auch ohne Wissenschaft planbar – doch ein Blick auf die wissenschaftlichen Theorien kann wirklich nicht schaden. Denn auf diese Weise ist es möglich, beim Planen eines Kurses für das E-Learning strukturierter vorzugehen.

Didaktik bei Gamification & E-Learning

Wie und Was zu vermitteln ist, sind die grossen Fragen von Methodik und Didaktik. Dabei kann alles sehr wissenschaftlich angesehen werden – doch auch in der Praxis sind diese Fragen sehr wichtig. Beim elektronischen Lernen geht es daher, genau wie beim klassischen Frontalunterricht, um die genaue Planung von Inhalten, um die Bestimmung von Lernzielen und um die Aufbereitung des Unterrichtsmaterials. Oftmals ist das Ziel recht klar, aber der Weg bis dahin eher problematisch und mit vielen Überlegungen verbunden. Dieser Weg ist aber für den Erfolg der Module und des gesamten Kurses beim E-Learning wichtig. Denn auch beim E-Learning sind die Vorkenntnisse der Teilnehmer von zentraler Bedeutung und nicht zu ignorieren.

Die sechs aufeinanderfolgenden Schritte der Didaktik lauten wie folgt:

1. Wofür? Also die Verwendungssituation der Inhalte oder wofür diese gebraucht werden.
2. Für wen? Hiermit ist die Zielgruppe gemeint.
3. Wozu? Das Ziel des Kurses oder das Lernziel.
4. Was? Die genauen Inhalte des Kurses.
5. Wie? Die Methoden zur Vermittlung und die Form der genauen Organisation.
6. Womit? Wo? Wahl der Lehrmittel oder der Module sowie die Auswahl des Lehrortes.

Diese sechs Schritte zeigen sehr deutlich, dass für ein bestimmtes Lernziel zunächst einmal viele Dinge zu beachten sind. Daher lässt sich die Didaktik auch nicht klar von der Methodik mit der Auswahl der passenden Methoden trennen oder abgrenzen. Die Antworten auf die einzelnen Fragen gehen ineinander über und helfen dabei, dass die Lehrinhalte optimal vermittelt werden und die Lernziele erreichbar sind. Nach der Stunde ist auch vor der nächsten Stunde. Es ist für jede Art von Unterricht sehr wichtig, dass eine Reflektion am Ende stattfindet. Nur dann können die Inhalte optimiert und in Zukunft noch mehr auf die Anforderungen der Lernenden abgestimmt werden.

Wofür die Inhalte beim E-Learning gebraucht werden

Die allererste Frage bei der Erstellung eines E-Learning Kurses ist wohl, wofür die Inhalte gebraucht werden. Es geht also im ersten Schritt nicht nur darum zu bestimmen, was genau das Ziel des Kurses an sich ist, sondern auch, wofür die Inhalte genutzt werden. Ein gutes Beispiel dazu wäre ein Englisch-Sprachkurs mittels E-Learning. Sollen grundsätzliche Begriffe und erste Sätze an einen Anfänger vermittelt werden, oder geht es um konkrete Anforderungen im Bereich der Verbesserung von Business-Englisch für die Nutzung bei geschäftlichen Gesprächen? Passend zu diesen Überlegungen müssen die Inhalte des Kurses gestaltet sein.

Die Zielgruppe genau festlegen

Eine Zielgruppe zu bestimmen ist in sehr vielen Bereichen wichtig. Autoren richten ihre Bücher an bestimmte Zielgruppen und Zeitungen verfahren mit ihren Artikeln ebenso. Es ist wesentlich leichter, Inhalte zu bestimmen und zu strukturieren, wenn die Zielgruppe bekannt ist. Gleiches gilt auf jeden Fall auch für den Bereich E-Learning und Gamification. Die Inhalte eines Kurses können meist nicht ganz allgemein gehalten werden. Um das vorangegangene Beispiel wieder aufzunehmen, richtet sich der Kursinhalt immer an eine bestimmte Zielgruppe. Ein Lehrgang zum Thema Business-Englisch ist bestimmt für Teilnehmer, die im geschäftlichen internationalen Umfeld bestehen müssen. Dabei handelt es sich meistens weder um Studienanfänger noch um Schüler. Solche Dinge zu beachten hilft im Anschluss dabei, die Zielgruppe genauer zu bestimmen und die Inhalte darstellerisch anzupassen. Dies trägt dazu bei, einen Kurs oder eine Unterrichtseinheit direkt an die richtigen Interessenten zu richten. Die Ansprache ist dabei gezielter und die Voraussetzungen und Kenntnisse der Zielgruppe sind einfacher abzuschätzen.

Lernziele für den Kurs genau definieren

Jeder Kurs oder jede Unterrichtseinheit soll zu einem Ziel führen. Dies gilt nicht nur für den Präsenzunterricht, sondern auch für E-Learning-Kurse. Das Ziel zu kennen und vor der Erstellung des Kurses zu bestimmen ist dabei von zentraler Bedeutung. Nach der Beantwortung der Fragen nach dem Wofür und der Zielgruppe kommen hier die Lernziele ins Spiel. Am Ende eines Kurses oder Moduls sollen bestimmte Inhalte bekannt sein. Bei einem Sprachkurs kann es sich dabei um einen gewissen Wortschatz, die Grammatik oder um andere Anforderungen handeln. Die Ziele sollten für jeden Kurs klar bestimmt sein und dann auf die einzelnen Module heruntergebrochen werden. So fällt es leichter, fokussiert darauf hinzuarbeiten.

Es kann dabei zusätzlich motivieren, wenn die Lernziele zu Beginn eines E-Learning Kurses klar definiert und mitgeteilt werden. Dies kann beispielsweise in Form einiger Stichpunkte am Anfang eines Kurses und zu Beginn jedes Moduls erfolgen. Die Teilnehmer stellen sich dann auf die zu erwartenden Inhalte ein und wissen genau, was sie erwartet. Darüber hinaus hat sich beim E-Learning der Fortschrittsbalken zur Veranschaulichung der Erfolge bewährt. Ein solches Element gehört in den Bereich Gamification und wird auch bei Spielen gerne eingesetzt. Der Sinn dabei ist, dass der Spieler oder Teilnehmer weiss, wie weit er bereits erfolgreich war und wie viel noch bis zur Beendigung eines Levels oder eines Moduls notwendig ist. Damit lässt sich der noch zu leistende Aufwand besser abschätzen.

Was soll der Kurs enthalten?

Der wohl aufwändigste und schwierigste Bereich bei der Erstellung eines E-Learning-Kurses oder -Moduls ist dessen genauer Inhalt. Dieser will gut überlegt sein und entscheidet besonders stark über den Erfolg oder Misserfolg des Kurses. Dafür ist schon vorher genau zu überlegen, was der Lehrgang unbedingt beinhalten muss und welche Inhalte für das Kursziel wichtig sind. Stichworte und vorgefertigte Module können diesen Arbeitsschritt stark erleichtern. Es muss schliesslich auch nicht immer der gesamte Kurs von Grund auf gestartet werden.

Bevor es an die Gestaltung von Einleitung, Haupt- und Schlussteil geht, muss erst einmal feststehen, was genau der Kurs wirklich enthalten soll. Im Anschluss wird dann genauer überlegt, wie oder mit welchen Medien die gewählten Inhalte zu vermitteln sind. Auf diese Weise ist es wesentlich einfacher, das Kursziel am Ende zu erreichen.

Wie werden die Kursziele erreicht?

Hierbei geht alles schon mehr in Richtung der Methodik. Denn bei der Überlegung, wie die Kursziele zu erreichen sind, müssen die besten Methoden genutzt werden. Dazu ist es wichtig, dass diese auf die Zielgruppe und die Kursziele abgestimmt sind. So lassen sich z.B. besonders beim E-Learning für die Abfrage von Wissen sehr gut spielerische Elemente einbauen. Dadurch macht auch das Lernen von Vokabeln mehr Spass und gelingt deshalb einfacher. Diagramme sowie alles, was eher visuell zu veranschaulichen ist, kann besser in Videos übermittelt werden. Die Aussprache komplizierter Wörter bei Sprachmodulen ist hingegen sehr gut mit Audio-Dateien zu üben.

Zum Erreichen der jeweiligen Kursziele ist es daher immer wichtig, die passenden Methoden zu wählen. Dabei kann es sich um Videos, Lückentexte, Audio-Dateien oder vielleicht um das eine oder andere Quiz handeln. Sind diese Medien genau auf die Inhalte, die Zielgruppe und die Kursziele abgestimmt, ist der Erfolg besonders gross. Beim E-Learning sind die möglichen Methoden oder Medien zudem viel abwechslungsreicher, als es beim klassischen Unterricht der Fall ist. Durch ihre richtige Nutzung bleiben die Teilnehmer motiviert und haben Spass am Lernen.

Womit lassen sich die Kursziele erreichen?

Genauso wie die Frage, wie sich die Kursziele erreichen lassen, ist die Frage nach dem Womit und Wo interessant. Damit ist hier die Auswahl der Lehrmittel oder des Lehrortes gemeint. Beim E-Learning gehen diese Themen ziemlich ineinander über. So muss der Ort schon einmal nicht festgelegt werden. Der wird durch die Lernplattform dargestellt. Die Lehrmittel sind hier durch die verschiedenen bereits beschriebenen Medien wie Videos, Texte, Bilder bis hin zu Audio-Dateien oder kleinen Spielen definiert. Wichtig ist dabei ihr Einsatz in einer sinnvollen Struktur und eine gute Organisation, damit die Teilnehmer ihr Potenzial optimal ausschöpfen und die gewünschten Kursziele erreichen können.

Wichtige Theorien der Didaktik und ihre Umsetzung

Ohne die Didaktik wäre die Pädagogik – genau wie richtiger Unterricht in der Klasse – nicht wirklich vorstellbar. Denn die Didaktik stellt eine zentrale Rolle in der Pädagogik dar und ist von allen Lehrern vor dem Start in den Beruf zu beherrschen. Didaktik ist nicht umsonst als Lehrkunst bekannt und meint die Theorie des Unterrichts. Erste Theorien wurden vom tschechischen Pädagogen Johann Amos Comenius im 17. Jahrhundert benannt. Comenius hat die ersten Theorien der Didaktik der Neuzeit entwickelt. Dabei handelt es sich auch um die älteste Form der Didaktik, die noch immer angewendet wird.

Von Comenius stammt auch der Ansatz, dass man beim Unterricht immer vom leichten Inhalt zum Schweren gehen soll. Dieser Ansatz gilt bis heute und wurde im Laufe der Zeit durch viele weitere Theorien ergänzt. Die Mediendidaktik beispielsweise beschäftigt sich mit dem Einsatz von Medien im Unterricht und das Lernen in einzelnen Schulstufen gehört zur Stufendidaktik. Es gibt auch eine allgemeine Didaktik. Diese ist eher übergreifend zu verstehen und bezieht sich ganz allgemein auf die Kunst des Lehrens und der Vermittlung von Wissen. Daraus leitet sich die Fachdidaktik in den einzelnen Bereichen ab. Die genaue Anzahl der einzelnen Modelle und Theorien der Fachdidaktik sind eher unübersichtlich, da es sich aktuell um ziemlich viele verschiedene Modelle handelt. Eine genauere Darstellung aller Theorien würde daher zu weit führen.

Wichtiger in diesem Zusammenhang ist das didaktische Dreieck. Dieses einfach gehaltene Erklärungsmodell zeigt die Dimensionen, die in der Didaktik wesentlich sind. Es sind dies:

• Die Lernenden
• Das Thema
• Die Lehrenden

Die Lernenden sind dabei zentral, da es sich bei ihnen um die Zielgruppe des Wissens handelt. Früher wurden die Lernenden oder Schüler eher ausgeblendet, was aber nach aktuellen Ansätzen nicht mehr zeitgemäss ist. Es ist der modernen Didaktik zufolge nicht möglich, Inhalte ohne den Blick auf die Zielgruppe zu vermitteln. Eine wichtige Voraussetzung ist zudem, dass sich die lehrende Person angemessen mit dem Thema – dem Lerninhalt – auseinandersetzt und diesen an die Lernenden anpasst. Auch für das E-Learning sind diese Dimensionen des didaktischen Dreiecks wichtig. Denn auch dabei müssen die Zielgruppe, das Thema und dessen Vorbereitung genauer betrachtet werden, um mit nachhaltigen Erfolgen rechnen zu können.

Fragestellungen der Didaktik nach Wolfgang Klafki

Die starke Abgrenzung der Didaktik zur Methodik wurde vom Erziehungswissenschaftler Wolfgang Klafki vorgenommen. Klafki gehört zu den Vertretern der bildungstheoretischen Didaktik. In diesem Modell wird der Unterricht als eine Art Begegnung zwischen dem Wissen und den Vertretern der nächsten Generation verstanden. Darüber hinaus muss nach Klafki nicht jeder Bildungsinhalt wirklich vermittelt werden. Vielmehr geht es darum, dass nicht alle Bildungsinhalte auch einen Bildungsgehalt aufweisen. Oder anders gesagt: nicht alle Inhalte müssen wirklich vermittelt werden und sind sinnvoll. Es ist die Aufgabe des Lehrenden, eine sinnvolle Auswahl zu treffen und so den Unterricht in die richtige Richtung zu lenken. Passend dazu hat Klafki sechs Grundfragen oder Leitlinien zur Auswahl von Inhalten aufgestellt. Diese Grundfragen lassen sich bis heute sehr gut auf jede Art von Lerninhalten anwenden – auch auf das elektronische Lernen mit Gamification-Elementen.

Die sechs Grundfragen der Didaktik nach Wolfgang Klafki:

1. Exemplarische Bedeutung des Inhalts: was können die Schüler oder Teilnehmer mit dem Gelernten anfangen? Damit ist auch die Frage nach dem allgemeinen Problem gemeint, auf das sich der Lehrstoff bezieht.
2. Gegenwartsbedeutung des Inhalts: was bedeutet der Inhalt heute für die Teilnehmer? Die Bedeutung des Inhalts ist für einen Schüler heute sicher anders als noch vor fünfzig oder hundert Jahren. Dieser Aspekt sollte nicht vergessen werden und so ist die Bedeutung in der Gegenwart immer wichtig.
3. Zukunftsbedeutung des Inhalts: was bedeutet der Inhalt morgen oder in Zukunft für die Schüler? Nicht nur die Gegenwart, auch die Zukunft ist wichtig bei der Vermittlung jedes Lerninhaltes.
4. Struktur des Inhalts: was ist die Struktur meines Inhalts? Wie genau sieht die Struktur meiner Inhalte, auch bezogen auf deren Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung aus?
5. Zugänglichkeit auf Schülerseite und Darstellbarkeit auf Lehrerseite: wie bringe ich den Inhalt bei und wie ist dieser gut darstellbar? Dies ist nicht nur für sehr komplexe Inhalte von Bedeutung. Die Zugänglichkeit der Schüler zum Thema ist in allen Bereichen wichtig und fehlt viel zu häufig beim Unterricht.
6. Erweisbarkeit und Überprüfbarkeit: wie ist die Leistung der Schüler zu überprüfen?

Die Fragestellungen von Wolfgang Klafki sind für den Unterricht bis heute wichtig. Es gibt noch viele weitere Ansätze der Didaktik. Doch dieser Ansatz der Bildungstheorie lässt sich ziemlich gut auf das E-Learning übertragen. Es ist wichtig zu überlegen, auf welche Weise und welche Inhalte den Lernenden näher zu bringen sind. Dabei muss deren Bedeutung in der Gegenwart und für die Zukunft beachtet werden. Ferner ist zu überlegen, wie der Lernstoff interessant darstellbar ist, damit die Vermittlung des Wissens erleichtert wird. Nicht zuletzt spielt auch die Überprüfung der vorhandenen Kenntnisse eine wesentliche Rolle. Beim elektronischen Lernen werden in der Regel kleine Tests mit Fragen zur Lernkontrolle eingebaut. Dabei ist zu beachten, dass diese Überprüfung nicht nur für die Lehrer oder den Anbieter von Bedeutung, sondern auch für jeden Teilnehmer wichtig ist. Auf diese Weise kann einfach erkannt werden, wo noch Lücken vorhanden und welche Inhalte bereits bekannt sind.

Ein Blick auf die Fragestellungen der Didaktik sowie auf das didaktische Dreieck ist sehr sinnvoll für einen gelungenen Aufbau von Lerneinheiten. Dies betrifft in jedem Fall auch das elektronische Lernen mit Elementen aus der Gamification.

Fazit: Lehrinhalte auch pädagogisch beim E-Learning aufbereiten

Immer wieder kommt bei der Gestaltung elektronischer Lehrinhalte die Kritik auf, dass die Pädagogik dabei ziemlich ausgeklammert wird. Die technischen Möglichkeiten stünden oft zu sehr im Mittelpunkt der Bemühungen und aller Gedanken. Dabei sei es ja auch wichtig, dass es klare Kursziele gäbe und die Inhalte nicht nur auf den Computer ausgerichtet seien. Eine Adaptierung an die jeweilige Zielgruppe solle immer vorhanden sein. Diese Kritik ist teilweise berechtigt und es ist deshalb anzustreben, die Inhalte beim E-Learning und bei der Gamification noch weiter diesen Bedürfnissen anzupassen. Denn Didaktik und Methodik haben auch hier ihre Daseinsberechtigung und sollten gezielt in die praktische Umsetzung integriert werden. Es handelt sich dabei nicht nur um wissenschaftliche Theorien, sondern um zentrale Themen für die sorgfältige Aufbereitung von Lerninhalten. Anbieter, die diesem Anspruch gerecht werden, bieten ihren Teilnehmern einen wesentlichen Mehrwert und profitieren schlussendlich von der durch die erzielten Erfolge resultierende Zufriedenheit.