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Vorbereitung & Konzeption für E-Learning-Kurse

Die wohl wichtigste Projektphase bei der Erstellung von E-Learning-Kursen ist die Vorbereitung und Konzeption. Nur ein perfekt auf die Zielgruppe angepasstes Modul kann die gewünschten Lernerfolge bringen und dabei die Vorteile wie Kosteneinsparungen, höhere Effizienz beim Lernen sowie mehr Spass für die Teilnehmer optimal nutzen. Einmal erstellt, können E-Learning-Konzepte ohne grossen Zeit- und Kostenaufwand überarbeitet, verändert, diversifiziert oder ergänzt werden. Der grösste Zeit- und Kostenfaktor steckt also in der Vorbereitung und Konzeption von E-Learning oder Gamification-Projekten. Hierin liegt demnach gleichzeitig Ihre Chance, das Beste aus den digitalen Lernmöglichkeiten herauszuholen und durch eine gute Organisation von grossen Kosteneinsparungen zu profitieren.

Checkliste: In 10 Schritten zum erfolgversprechenden E-Learning

Gehen Sie bei der Vorbereitung und Konzeption Ihres E-Learning-Projektes in folgenden zehn Schritten vor:

1. Ziele definieren: Zu Beginn jedes Projektes steht die Definition von Zielen. Dazu gehören einerseits die Lernziele: Was soll der Teilnehmer nach Durcharbeiten des E-Learning-Kurses gelernt haben? Dies kann einerseits die Aneignung von Wissen in Form von Informationen sein oder andererseits eine Verhaltensänderung im Alltag. Zudem müssen Sie Ihre Zielgruppe definieren: An wen richtet sich das E-Learning? Sollen die Teilnehmer stationär (Computer Based Training) oder online lernen (Web Based Training)? Richtet sich der Kurs an Mitarbeiter, Schüler, Studenten oder alle interessierten Internet-User? Welches Alter hat Ihre Zielgruppe? Und welche Interessen?
2. Die richtigen Kanäle finden: Wenn Sie wissen, WAS Sie WEM beibringen möchten, können Sie auch die richtigen Kanäle für Ihr E-Learning definieren. Sollen die Inhalte in einer Art interner Schulung im Betrieb verbreitet werden, öffentlich über das Internet oder über eine zugangsbeschränkte Plattform, die sich zum Beispiel für eine Universität gut eignet? Prüfen Sie, auf welchen Kanälen Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen und wo sich diese am wohlsten fühlt. Zu klären ist auch, ob Sie eine für mobile Endgeräte optimierte Version oder eigene App für Ihr E-Learning benötigen oder nicht.
3. Die Inhalte sammeln: Nun, da das Grundgerüst für Ihren E-Learning-Kurs steht, können Sie sich an die Entwicklung der konkreten Inhalte setzen. Hierfür eignet sich erst einmal ein Brainstorming oder Kreativ-Workshop, um Ideen zu sammeln und die Inhalte unstrukturiert zu sammeln.
4. Aufbereitung der Inhalte: Struktur müssen Sie Ihren Inhalten nämlich erst im nächsten Schritt geben. Sortieren Sie aus, welche Informationen für den Lernenden wirklich relevant sind und welche vernachlässigt werden könnten. Entwickeln Sie Lernmodule, die logisch aufeinander aufbauen und eventuell auch wichtige Informationen wiederholen, ohne den Nutzer dabei zu langweilen.
5. Die Inhalte in Form bringen: Sie haben nun eine grobe Struktur vorliegen, welche Lerninhalte in welchem Schritt Ihres E-Learning-Kurses vermittelt oder wiederholt werden sollen. Nun entscheiden Sie, ob dies jeweils in Form von

  • Texten,
  • Bildern,
  • Videos,
  • Simulationen,
  • Animationen,
  • Quizzen,
  • VoiceOvers,
  • o.ä.

am sinnvollsten ist. Planen und erstellen Sie die konkreten Inhalte.
6. Den „Look“ designen: Zuletzt hübschen Sie Ihren E-Learning-Kurs noch optisch auf. Je professioneller und ansprechender er auf die Zielgruppe wirkt, umso höher werden ihre Lernerfolge sein. Das Design kann in der CI des Unternehmens gehalten, flippig gestaltet oder sehr dezent werden. Ihren Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
7. Einen „Praxisteil“ erstellen: Um die Lernerfolge zu überprüfen, enthalten die meisten E-Learning-Kurse einen sogenannten Praxisteil. Es handelt sich hierbei entweder um eine Art Abschlusstest am Ende eines jeden Moduls oder auch um eine praktische Schulung in Form einer Präsenzveranstaltung. Beliebt sind zudem praxisnahe Simulationen, in welchen der Lernende sein erworbenes theoretisches Wissen in einer virtuellen Situation testen und anwenden kann.
8. Kommunikationskanäle einrichten: Wenn gewünscht, können Sie dem Lernenden die Möglichkeit zur Hilfestellung durch eine Lehrperson oder zur Kommunikation mit anderen Lernenden anbieten. Dies kann von der simplen Bereitstellung einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse als Support über einen Chat bis hin zu Foren oder Videokonferenzen reichen. Auch die Einbindung von Social Media Kanälen kann sinnvoll sein, vor allem, wenn es sich um eine Marketingaktion handelt oder als Werbung für den E-Learning-Kurs selbst.
9. „Pilotkurs“ veröffentlichen: Diese erste Version Ihres E-Learning-Konzeptes müssen Sie jetzt nur noch veröffentlichen. Sie können diese entweder gleich der Zielgruppe zugänglich machen oder erst einmal ein „Pilotprojekt“ als Testphase starten.
10. Erfolgskontrolle und Verbesserungsprozess: Nach dieser ersten Veröffentlichung sollten Sie eine erste Erfolgskontrolle starten. Wie kommt der E-Learning-Kurs bei der Zielgruppe an? Wurden die Lerninhalte nachhaltig vermittelt? Welche Änderungen oder Verbesserungen sollten getätigt werden? Der grosse Vorteil der digitalen Lernmethoden ist dabei, dass solche Optimierungen sowie A/B-Tests problemlos möglich sind.

Mit unserer langjährigen Erfahrung unterstützen wir Sie gerne bei der Vorbereitung und Konzeption Ihrer E-Learning und Gamification-Konzepte, damit diese fehlerfrei und mit einem Minimum an Zeit- und Kostenaufwand entwickelt werden können. Gemeinsam können wir Ihre Ideen umsetzen, einen Kreativ-Workshop abhalten oder individuelle E-Learning-Kurse ganz nach Ihren Wünschen programmieren. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Beratung und testen Sie den Mylearncoach.ch für bis zu zwei Monate kostenfrei. Wir freuen uns auf Sie!